Tipps und Anwendungen zum Pfeffer

Hilfreiche und interessante Tipps zum gutem Pfeffer

Um einen guten Salat anzurichten, braucht man vier Charaktere: einen Verschwender für das Öl, einen Geizhals für den Essig, einen Weisen für das Salz, einen Narren für den Pfeffer.
François Coppée, (1842 – 1908)

Das Pfeffer Aroma

Die meisten Aromen kann man aus einem Pfeffer herauskitzeln, wenn man ihn erst kurz in einer Pfanne ohne Fett anröstet und dann in einem Mörser zerkleinert. Hierbei kommt es ganz auf den eigenen Geschmack an, ob man den Pfeffer nur grob schrotet oder lieber ganz fein gemahlen mag. Wichtig ist, dass der Pfeffer erst kurz vor dem Verzehr zerkleinert wird.

Den „passenden“ Pfeffer zu einem Gericht gibt es nicht. Frei nach dem Motto: „Erlaubt ist was schmeckt“ kann man kreativ die verschiedenen Pfeffersorten ausprobieren. Auch kann man eine Kombination aus verschiedenen Pfeffersorten ausprobieren, dabei werden ganz neue, schöne Geschmacksnoten freigesetzt. Pfeffer ist ein Universalgewürz und man kann fast jeden Pfeffer zu fast jedem Gericht gezielt und gut dosiert einsetzen.

Empfehlungen

Es gibt auch Empfehlungen zu welchen Gerichten/Lebensmitteln welcher Pfeffer passt, das sollten aber nur Anregungen sein. Ein aromatischer Pfeffer und ein feines Salz genügen oft schon um eine besodere Delikatesse zu zaubern.

Zum Braten, Eintöpfe, etc kann man wunderbar den Langer Pfeffer oder den Roten langen Pfeffer geben, den man im Ganzen mitgart, oder vorher zerstoßen oder zermahlen hat. Aber Vorsicht: der Lange Pfeffer wird schärfer je länger er erhitzt wird. Deshalb immer sparsam verwenden und lieber nachwürzen.

Die anderen Pfeffersorten empfehle ich immer erst zum Nachwürzen nehmen, damit die feinen Aromen nicht verkocht werden.

Zu einem feinen Fischfilet oder Salat empfehle ich milde oder auch mal kräftige Pfeffer, auch mit einer gewissen Schärfe. Geeignet sind hier eigentlich alle echten Pfeffer aber auch die exotischen Pfeffer, wenn sie nicht zu kräftig sind: Andaliman Pfeffer, Grüner Malabar Pfeffer, Tellicherry Pfeffer, Kampot Pfeffer

Einen ausgefallenen Geschmack hat auch der Kubeben Pfeffer, der eine ausgeprägte Menthol-Note hat. Diese eignet sich besonders zu Fisch, Lamm, Wild aber auch zu Salaten oder Gemüsegerichten.

Etwas Extravagantes ist der Fermentierter Pfeffer, der quasi frisch ist und durch feuchtes Meersalz konserviert und fermentiert wird. Er birgt ein ganzes Geschmacksfeuerwerk bei jedem Bissen. Man kann ihn zu sehr vielen Gerichten als ganzes Korn oder zerdrückt oder zerhackt geben. Er passt zu einem schönen Stück Fleisch, Gemüsegerichte, aber auch über eine gegrillte Ananas oder zu einem reifen Käse, und dann ein Glas Rotwein dazu…

Auf frisches Obst kann man einen milden oder einen ausdrucksstarken Pfeffer sparsam streuen, wie z. B. ein Grüner Malabar Pfeffer, Roten Kampot Pfeffer,  Tasmanischer Bergpfeffer. Wenn man die 3 Varianten mal nebeneinander probiert, wird man die Unterschiede schmecken, aber jede Variante hat seinen Reiz. Dazu könnte man noch eine Prise feine Salzflocken wie z.B. das Murray River Salz oder Havsno Salz geben und/oder einen kleinen Schuss edlen Balsamico.

Auch in Desserts kann man diese Pfeffer ebenso sparsam und effektiv einsetzen, zum Beispiel den Schokoladen Pfeffer. Er eignet sich aber auch zu Gemüse, Salaten oder Fleischgerichten, auch zum Beispiel dem Osterlamm.

Etwas ganz exotisches ist der Szechuan oder Timut Pfeffer, diese “Zitrus-Pflanze” treibt die begehrten Samenkapseln, die zum Ende der Garzeit in die Speisen als ganzes, wie es in China üblich ist, oder zerrieben über die fertigen Gerichte gegeben wird. Dieser Pfeffer gibt kräftigen Fleisch- und Gemüsegerichten noch eine zitronige Note und hinterläßt ein leicht prickelnd, betäubendes Gefühl im Mund, dadurch wirde der Speichelfluß verstärkt und man nimmt die verschiedenen Aromen viel intensiver wahr.

Zu einem guten Steak oder einem Gericht, dass viel kräftigen Pfeffer verträgt empfehle ich den Voatsiperifery Pfeffer, ein kleiner, wilder Stielpfeffer, der es in sich hat.

Der Szechuan oder Timut Pfeffer und der Andaliman Pfeffer haben ein schönes zitroniges Aroma und sind fast nicht scharf, man kann sie sehr gut mit Chili kombinieren.

Kreieren Sie Ihre eigenen Menü-Symphonien. Ob die Pfeffer einzeln oder aber mit verschiedenen Sorten gemischt werden, ist Geschmacksache. Für Pfefferliebhaber gibt es kaum Speisen, die keinen Pfeffer vertragen. Sparsam kann man auch Süßspeisen, Gebäck, Cocktails etc mit Pfeffer würzen. Die Möglichkeiten sind unendlich und unwiderstehlich.

Pfeffer hat so viele verschiedene geschmackliche Nuoncen wie es Sorten an Pfeffer und ähnliche Pflanzen gibt. Mit Kombinationen untereinander und etwas gutes, feines Salz dazu und mit den verschiedenen Lebensmitteln kann man immer wieder neue Geschmackserlebnisse erschmecken.

Viele Pfeffer gehören auch zu den Heilpflanzen.

Mit genussvollen Grüßen aus Engelskirchen
das Team von OxclusiviA

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