Einzigartiger Tasmanischer Bergpfeffer

Die ReiseOverland Track 3906035 340

Wir laden Sie heute auf eine besondere Reise nach Australien ein, genauer gesagt, nach Tasmanien. Da wo der Pfeffer wächst. Dabei ist es kein richtiger Pfeffer, aber davon später…

Tasmanien

am anderen Ende der Welt, wo wir auch in dieser Zeit einfach gedanklich hin reisen können und das ohne langen Flug… Einfach jetzt direkt!

Die große Hauptinsel, Tasmanien, ist fast so groß wie Irland und liegt ca. 240 km südlich vom australischen Festland. Sie liegt am östlichen Rande des Indischen Ozeans. Die größte Insel des Bass-Archipels.

Nur ein kleiner Teil ist bewohnt, die frühere Strafkolonie, Port Arthur aus dem 19. Jahrhundert ist bis heute ein Zeitzeuge der damaligen Kultur und jetzt ein Freilichtmuseum. Die größte und Haupt-Stadt, Hobart liegt am süd-östlichen Rande von Tasmanien und die alten georgianischen Lagerhäuser am Salamanca Place werden heute als Boutiquen und Galerien genutzt.

Nicht umsonst ist ca. ¼ der Insel zum UNESCO-Kulturerbes erklärt worden. Hier gibt es viele Nationalparks und -reservate, die Natur ist noch ursprünglich. Wild und schön. Teilweise dichtbewaldet mit hohen Bäumen, Flüssen und Seen ein Urwald /Dschungel/Regenwad. Hier, in dem unwegsamen Gelände wachsen die Sträucher, die den Tasmanischen Bergpfeffer hervLake Lilla 2365532 340orbringen. Man kann sich hier auch den scheuen Tasmanischen Teufel, ein kleineres Säugetier vorstellen, der hier durch die Wälder streift. Vielleicht ist auch er ein Genießer und frisst die scharfen Beeren?

Die Pflanze Tasmannia lanceolata

So der lateinische Name unseres Australischen Pfeffers. Die Sträucher wachsen von der Meeresküste bis hoch in die Berge, besonders in feuchten und kühlen Tälern des Regenwaldes. Dort, wo es im Winter auch mal weit unter den Gefrierpunkt wird, stehen die gewaltigen Sträucher. Die Pflanze ist diözisch, was bedeutet, dass es weibliche und männliche Pflanzen gibt, die beide für die Bestäubung notwendig sind. Außerdem ist diese Pflanze, ein Endemit, dass bedeutet, dass diese Pflanze nur in diesem begrenzen Gebiet wächst und gedeiht und sonst nirgends auch nicht kultiviert weOxclusiviA tasmanischer australischer Bergpfeffer 2rden kann.

Dieser immergrüne Baum bzw. Strauch wird bis zu 10m hoch. Doch es ist unter Strafe verboten im Urwald die Beeren zu pflücken. Aber es gibt die “halbwilden” Sträucher außerhalb des geschützten Gebietes. Diese Büsche sind ca. 2-3 m hoch, und die Beeren werden von den Farmern geerntet. Die Pflanzen werden nicht wirklich kultiviert und betreut, nur geernte, sonst wachsen auch diese Pflanzen wild.

Von September bis Januar blüht dieser Strauch und die Ernte der reifen Beeren ist im März bis April. Auch Vögel lieben diese Beeren.

Wenn der Sommer in der Gegend sehr heiß ist, können die Sträucher die Beeren nicht richtig ausreifen und sie vertrocknen bzw. fallen vor der Ernte von den Bäumen ab. Das passiert immer wieder und die Ernte ist dementsprechend gering. Diese absolute Rarität wird dann noch seltener, so wie in diesem Jahr. Die überschaubar kleine Ernte wird durch das Trocknen nochmals verringert und übrig bleiben nur ein paar hundert kg, was für die ganze Welt-Nachfrage minimal ist. Ein Teil bleibt im Land selber, wo regionale Speisen und Getränke, auch Gin mit dieser Superfrucht hergestellt werden.

Der Tasmanische Bergpfeffer

Der Tasmanische Bergpfeffer wächst außer auf der Tasmanischen Insel auch am australischen Festland in Victoria und New South Wales. Früher wurde er als Heilpflanze verwendet, erst seit ca. dem 19. Jahrhundert als Gewürz genutzt.

Das aromatische Gewürz – ein Schatz der Natur

Die Pfefferbeeren sind klein und runzelig und sind von einer dunklen lila bis schwarz. Der Geschmack ist erst süßlich, exotisch und dann kommt das „kleine tasmanische Teufelchen“ in Geschmack von Schärfe durch. Eine milde Bitternote und eine ganz leichte Taubheit runden dieses Geschmackserlebnis ab. In hellen Speisen, wie Cremesuppen, Gemüse, Dips etc. hat man noch eine besondere Überraschung. Der Pfeffer färbt lilafarbig.

Tasmanischer Bergpfeffer ist eine weiche Beere, die in einer Mühle nicht gut vermahlen werden kann. Ideal sind hier unsere Gusseisen-Mörser der schwedischen Manufaktur Skeppshult.    hier entlang…

Geschmacklich passt das Gewürz zu Fleischgerichten, zum Beispiel auf ein schönes Steak, auch zu frischem Fisch oder Gemüse, im hellen Dip sieht das Gewürz nicht nur außergewöhnlich aus, es ist ein toller Geschmack. Auch über Erdbeeren, Ananas etc. passt der „Pfeffer“. Aber Vorsicht, der Tasmanische Bergpfeffer ist schärfer als der normale Pfeffer.

Auch die grünen länglichen Blätter ca. 5-8 cm lang, werden auch geerntet, getrocknet und zermahlen und dann als Gewürz verwendet. Da bei jedem Gewürz, das gemahlen oder zerkleinert ist das Aroma schneller verloren geht, bieten wir

nur die ganzen „Beeren“ an.

Hier kommen Sie zuOxclusivia Das Perfekte Rumpsteakm Tasmanischer Bergpfeffer

Aktuelle Info zur Ernte 2020

Die Pflanzen sind gegenüber hohen Temperaturen empfindlich. Besonders in diesem Jahr war es im Januar/Februar so heiß, dass viele Beeren schon vertrocknet sind und jetzt kurz vor der Ernte sind dann nochmals viele der restlichen Beeren heruntergefallen. Auch kann noch keiner genau sagen, wie die Qualität wird. Wir sind sehr glücklich, dass wir von diesem kleinen Schatz etwas abbekommen. und noch haben wir genug am Lager und können unsere Kunden mit der Rarität verwöhnen.

Fotos 1+2 Pixabay, Foto 3+4 und Beitragsfoto OxclusiviA

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